

In meiner Praxis behandle ich Kinder und junge Erwachsene bis zum 18. Lebensjahr (bei vorheriger Therapieaufnahme bis zum 21. Lebensjahr) mit verschiedenen psychischen Störungsbildern mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie.
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Grundsätzlich umfasst mein Behandlungsangebot das gesamte Diagnosenspektrum. Meine besonderen Schwerpunkte liegen auf:
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Angststörungen/Phobien
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Depression
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Zwangserkrankungen
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ADHS
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Emotional instabile Persönlichkeitsstörungen sowohl vom Borderline-Typus wie auch dem impulsiven Typus.
Daneben berate ich außerdem Eltern und Institutionen, wie Kindergärten und Schulen, zu verschiedenen Bereichen rund um die Themen Umgang mit Kindern mit psychischen Erkrankungen sowie Erziehung.
Praxisschwerpunkte
Psychotherapie
Mein Therapieangebot
Kinder- und Jugendlichenpsychologie
01.
Die kognitive Verhaltenstherapie gehört zu den sogenannten Richtlinienverfahren, was bedeutet, dass ihre Wirksamkeit empirisch belegt ist.
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In der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) wird angestrebt, ein problematisches Verhalten (Symptom) durch die Anwendung von psychologischem und psychophysiologischem Grundlagenwissen, systematisch und methodisch zu verändern bzw. zu „verlernen“.
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Die KVT betont die Lernerfahrungen, die wir in unserem Leben gemacht haben, und die unser Verhalten und unsere Gedanken beeinflussen.
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Parallel werden genetische Unterschiede als Ursachen von Störungen mit berücksichtigt, etwa in den so genannten Vulnerabilitäts-Stress-Modellen.
Es ist Anliegen der Verhaltenstherapie, dem Patienten eine Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Im Mittelpunkt steht, dem Patienten nach Einsicht in Ursachen und Entstehungsgeschichte seiner Probleme Methoden an die Hand zu geben, die ihn ermächtigen sollen, seine psychischen Beschwerden zu überwinden.
Die Wirksamkeit einer Psychotherapie ist mit der Wirksamkeit von Psychopharmaka durchaus zu vergleichen. Dies betrifft insbesondere die Angstbehandlung sowie die Behandlung leichter bis mittelschwerer depressiver Episoden, aber auch das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom. Nicht selten findet sich die Notwendigkeit einer multimodalen Integration mehrerer Behandlungsstränge.
02.
Neben meinem Verhaltenstherapeutischen Schwerpunkt biete ich die Möglichkeit einer DBT-A orientierten einzeltherapeutischen Behandlung an. Bei der Dialektisch-Behavioralen Therapie für Adoleszente handelt es sich um ein Behandlungskonzept, das auf Elementen der Verhaltenstherapie und Zen-Meditation basiert. Sie wird gezielt bei Jugendlichen angewandt, die eine erhöhter Sensibilität in Kombination mit leichter Erregbarkeit (im Sinne von Impulsivität) sowie eine erschwerte Rückkehr in den Ruhezustand aufweisen, was zu impulsiven Handlungen führt. Dazu zählen Selbstverletzung, parasuizidale Handlungen, Alkohol- und Drogenmissbrauch oder riskante sexuelle Praktiken.
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Die DBT-A beeinhaltet folgende Module:
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- Achtsamkeit
- Stresstoleranz
- Emotionsregulation
- Zwischenmenschliche Fertigkeiten
- "Walking the Middle Path"
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In diesem Rahmen werden entsprechende Fertigkeiten vermittelt, die eine Erhöhung der Stresstoleranz, eine Verbesserung der Emotionsregelung und einen Abbau des "Alles-oder-Nichts"-Denkens bewirken. Oftmals werden auch die Eltern oder ein Elternteil in die Therapie eingebunden.